Anschlussmöglichkeiten - Internet

Internetzugang Anschlussmöglichkeiten

Fast jeder von uns hat einen online Zugang zum Internet. Ob zum Chatten, zur Recherche, zum Anlegen eines E-Mail-Accounts oder ganz einfach zum Surfen. Das Netz bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Informationen aus aller Welt zu erhalten und zu verbreiten.

Doch welche Anschlussmöglichkeiten für einen Internetzugang stehen überhaupt zur Wahl und was zeichnet diese aus?

Der aussterbende Internetzugang online per analogen Modem

Zum einen gibt es den Internetzugang als Modem über die Telefonleitung, es setzt sich aus den Vorsilben von Modulator und Demodulator zusammen. Früher nutzen große Teile der Internet-User diese Anschlussart, heute sind diese Nutzer selten geworden. Durch ein Modem wurde der PC per Telefonleitung und den Rechner eines Anbieters mit dem Internet verbunden. Die Übertragungsgeschwindigkeit der meisten geläufigen Modems liegt bei maximal 56 Kilobit in der Sekunde, was heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist.

Internet per ISDN

Eine andere Variante, um ins Netz zu gelangen ist das ISDN, Integrated Services Digital Network. Durch zwei vorhandene Leitungen ist das Telefonieren, Faxen oder das Surfen im Internet gleichzeitig möglich. Ein etwas schnellerer Verbindungsaufbau als Internet per Modem, sowie die gute Qualität der Sprachübertragung und höhere Datenübertragungsraten mit bis zu 64 Kilobit pro Leitung machen das ISDN etwas attraktiver. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass nur ISDN-fähige Endgeräte angeschlossen werden können, oder ein Analogadapter muss zwischen geschaltet werden. Des Weiteren kann bei Stromausfall mit dieser Telefonanlage nicht mehr telefoniert werden, was mit analogen Anlagen möglich ist. Auch die Anschaffungskosten für Hardware höher, wobei der Trend aber fallend ist.

Laptop mit Internetzugang online

Der Anschluss für alle: DSL

Ein Zugang per DSL steht den meisten Telefonkunden in Deutschland zur Verfügung. DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line. Ein Anschluss dieser Art überträgt Daten über ein Fernsprech-Kupferkabel über kurze Entfernung (bis ungefähr sechs Kilometer) mit hohen Übertragungsraten. Ein DSL-Anschluss ist in im Normalfall ungefähr zehnmal so schnell wie der beschriebene Zugang mit ISDN, jedoch ist hierfür ein spezielles Modem oder Router erforderlich.

Anschluss via Fernsehkabel

Sollte ein Internetzugang über Fernsehkabel an ihrer Wohnadresse zur Verfügung stehen, besteht ein schneller Internetzgang online zu einem attraktiven Preis. Die Kabelnetzbetreiber haben das eigene Glasfasernetz fast überall für hohe Bandbreiten ausgerüstet.

Standleitung für Businesskunden

Die fünfte Möglichkeit bietet eine Standleitung. Mit dieser Leitung werden im Normalfall größere PC-Netze mit dem Internet verbunden oder ist empfehlenswert, wenn man die Betreibung eines eigenen Internet-Servers beabsichtigt. Je nachdem Budget des Internet-Users, sind Datenübertragungsraten von 64 Kilobit pro Sekunde, 128 Kilobit in der Sekunde, 2 Megabit je Sekunde oder 155 Megabit pro Sekunde möglich. Wahlweise bietet sich auch ein DSL-Anschluss als Standleitung an, jedoch die symmetrische Variante SDSL. Denn bei dieser DSL Art erfolgt keine Zwangstrennung alle 24 Stunden, im Vergleich zu dem herkömmlichen ADSL.

Internetzugang über einen Satelliten

Der Internetzugang über Satellit ist mit 8000 Kilobit pro Sekunde rund 120-mal schneller als ISDN beziehungsweise bis zu 280-mal schneller als das Modem. Der Zugang per Satellit kann als preisgünstigere Alternative zu einer vergleichsweise teuren Standleitung gewählt werden, wenn eine hohe Datenübertragungsrate erreicht werden muss, oder wenn keine anderen Zugangsarten verfügbar sind.

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